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Augenweide

Augenweide
Teppiche und Kelims aus vier Jahrhunderten
vom 2.10. bis 31.10. 1999 in den Greisinghäusern in Würzburg, Neubaustr. 12

Filz der Awaren Kordi Sofreh
Schon seit Jahrtausenden wird gewebt und geknüpft, doch erhalten
blieb uns nur weniges aus den letzten Jahrhunderten. Deshalb freue
ich mich, in einem Barocksaal (Joseph-Greisingsaal) in Würzburg
der breiteren Öffentlichkeit die antike, meist orientalische
Web- und Knüpfkunst vorstellen zu können.
Chelaberd Yatak Tülü
Hier erscheint für uns Europäer eine fremde Welt, deren Symbole und
Farbharmonie uns dennoch voll "treffen". Die gezeigten Beispiele
bieten nur einen Ausschnitt aus der unermesslichen Vielfalt dessen,
was orientalische Frauen in ihrer "Freizeit" auf der Weide oder im Dorf
hergestellt haben. Da es sich nicht um Manufakturarbeiten handelt,
offenbart sich hier eine ganz andere, schon vergangene Textilkunst.
Saf Kelim Teppich aus Zentralanatolien
Die traditionelle Lebensweise brachte über Jahrtausende diese
herrlichen, oft alltäglichen Gerbrauchsgegenstände wie Schmucksäcke,
Taschen und Transportbehälter verschiedenster Art hervor. Daneben liegt
jedoch der Schwerpunkt der Ausstellung auf dem früheren, "musealen"
Bereich: "Gelbgrundige Konyateppiche" und anatolische Flachgewebe aus
dem 17. und 18. Jahrhundert; kurdische Teppiche (Ostanatolien) aus dem
18. und 19. Jahrhundert, seltene Knüpf- und Webarbeiten von Südosteuropa
bis Kirgisien, vom 17. bis ins 20. Jahrhundert, werden gezeigt.
Teppich aus Zentralanatolien Kelim aus Zentralanatolien Kelim aus Ostanatolien
Ziel ist, neue Erkenntnisse über frühere Textilkunst zu gewinnen,
lassen Sie vor allem aber Ihre "A u g e n   w e i d e n "!
Würzburg, den 9.9.99
Kelim aus Westanatolien Kelim aus Zentralanatolien Kelim aus Zentralanatolien Kelim aus dem Kaukasus

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