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Ausstellung Galerie KELIM Würzburg

Flachgewebe und Teppiche der Nomaden in

Zentralanatolien

17. - 20. Jahrhundert

Durch die Tradition der Moschee Flachgewebe und Teppiche zu spenden blieb in Anatolien mehr textile Kultur erhalten als in jedem anderen Land.
Betrachtet man die Geschichte Zentral-Anatoliens über die Jahrtausende, so herrschte ein Kommen und Gehen, während ein Teil der Bevölkerung schon lange dort siedelte und seine uralten Traditionen weiter pflegte.

Zwischen dem 16. und 18. Jh. kontrollierte die osmanische Zentralregierung in Anatolien haupt-sächlich die großen Karawanenstraßen und die angrenzenden Siedlungen. Abseits der Routen lebten die Stämme ihr freies eigenes Leben. Weben und Knüpfen war ein wichtiger Bestandteil ihrer Kultur und blieb bis ins 19. Jh. oft unverändert tradiert erhalten.

Die Ausstellung zeigt museumswürdige Teppiche und Flachgewebe aus dem grossen Einzugsgebiet des Zentralanatolischen Hochlands, das von Afyon über Konya bis nach Kappadokien reicht. Mit ihren kraftvollen Symbolen und wunderschönen Farben gehören sie zu den Highlights vergangener anatolischer Textilkultur.

Herzlich willkommen!
Werner Brändl, Galerie KELIM Würzburg

Kelim, Zentral-Anatolien
vor 1800 von Hotamisch gewebt
290 x 155 cm

GTTeppich, Zentral-Anatolien
19. Jh.
154 x 105 cm

Teppich, Zentral-Anatolien, Kavakli,
19. Jh.
216 x 147 cm

Yastik, östl. Zentral-Anatolien,
Mitte 19. Jh. (v. Kurd gewebt?)
60 x 90 cm

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