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20. April - 22. Mai 2004  ANATOLIEN - Frühe Textilkunst vom 17. - 19. Jh.



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ANATOLIEN - Frühe Textilkunst vom 17. - 19. Jh
Durch die anatolische Tradition, der Moschee Flachgewebe und Teppiche zu spenden, blieb über die Jahrhunderte mehr textile Kultur erhalten als in jedem anderen Land.
Dorfteppiche und besonders Kelims des 17. - 19. Jahrhunderts zeichnen sich durch hervorragende Farben und archaische Symbole in einer uralten Mustertradition aus.
Da die Kelimkultur nicht den Moden des Marktes unterworfen war, erhielten sich Symbole fast unverändert bis ins 19. Jahrhundert. Stücke aus dem 14. Jh. (karbondatiert) und aus der selben Region belegen die Kontinuität. Auch im nichtkomerziellen Dorfteppich wurden Muster und Farben wesentlich länger überliefert.
Die Galerie zeigt mehr als 20 museumswürdige Beispiele dieser heute fast vergessenen Kultur:
Ältestes Exponat ist die Hälfte eines Hotamisch Kelims aus dem 17. Jh., zu dem mir bisher weder die andere Hälfte, noch ein Vergleichsstück bekannt ist. Beispielhaft: Saf Kelim um 1800 aus der Region Sivas, Teppiche aus Kappadokien im 18. Jh. geknüpft, kurdische Teppiche aus Zentralanatolien aus dem 18. Jh..
Aus Sammlungen und Galerie KELIM sind viele weitere Highlights des 17. - 19. Jahrhunderts zu sehen.